Mainz, 20. August 2010. Am 28. und 29. August 2010 wird die Rettungshundestaffel der Mainzer Malteser beim Rheinspektakel in Heidenfahrt mit drei Vorführungen ihre Arbeit vorstellen.
Wie bringt man einem Hund bei, nach vermissten Personen zu suchen. Eignet sich jeder Hund für die Rettungshundearbeit? Welche Voraussetzungen müssen Mensch und Hund für die Arbeit in einer Rettungshundestaffel mitbringen?
Auf diese und andere Fragen werden anschaulich Antworten gegeben. Aber natürlich stehen die Mitglieder unserer Rettungshundestaffel auch für die Beantwortung Ihrer ganz persönlichen Fragen rund um die Rettungshundearbeit gerne zur Verfügung.
Die Vorführungen finden am Samstag (28.8.) um 12 Uhr und um 15 Uhr sowie am Sonntag (29.8.) um 13 Uhr auf dem Festgelände in Heidenfahrt statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich die Vorführungen anzusehen.
Die Mainzer Malteser unterstützten am 15. August ihre Kollegen bei der sanitätsdienstlichen Absicherung des 12. Mittelaltermarktes im Rumpenheimer Schlosspark in Offenbach, welcher jährlich mehrere tausend Mittelalterfans aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet in seinen Bann zieht.
Mit Eintreffen am Schlosspark wurde bereits deutlich, dass es sich hier nicht um einen alltäglichen Sanitätsdienst handeln würde: Als die Helfer durch das Tor des Schlossparks traten, fühlten sie sich in ein anderes Zeitalter zurück versetzt. So grüßte sie hier ein Burgfräulein, dort schürte ein Hofschmied die Glut und man sah Gewandete soweit das Auge reichte.
Schnell wurde beschlossen die auffälligen Einsatzjacken im Sanitätslager gegen „mittelalterliche“ Tuniken und Umhänge zutauschen, welche sich dank viel Engagement und großem Sinn fürs Detail perfekt in die Kulisse des mittelalterlichen Marktlebens eingliederte, ohne jedoch etwas an Funktionalität und moderner medizinischer Ausstattung vermissen zu lassen.
Selbst die Mahlzeiten wurden traditionell über einer offenen Feuerstelle in einem Kessel zubereitet, unter den neugierigen Blicken des Marktvolkes. So kam es auch, dass die Helfer auf ihren Rundgängen nicht nur als die „Sanis“ wahrgenommen wurden, sondern fast schon freundschaftlich in das mittelalterliche Treiben integriert wurden.
Bilanz des Dienstes aus sanitätsdienstlicher Sicht waren mehrere kleine Blessuren welche schnell vor Ort behandelt werden konnten, sowie leider zwei Patienten, die zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus gebracht werden mussten, als auch viele tolle Eindrücke für die Helfer von einem Tag „im Mittelalter“.
Swat/Islamabad. Angesichts der weiterhin dramatischen Lage in Pakistan verstärken die Malteser ihre Hilfe im medizinischen Bereich sowie in der Lebensmittelversorgung. „Wir werden bis zu 20 weitere einheimische Kräfte – Krankenschwestern, Hebammen und Ärzte einstellen, um noch mehr Menschen direkt helfen zu können“, so Dr. Jürgen Clemens, Pakistan-Referent der Malteser, der am vergangenen Sonntag nach einem 10-tägigen Einsatz aus Pakistan zurückgekehrt ist. Bis zum Ende der Woche sind dann für die Malteser drei internationale Mitarbeiter und 50 einheimische Kräfte im Einsatz.
Alexander Bühler, Malteser Mitarbeiter aus Hamburg, ist seit gestern im Katastrophengebiet und wird morgen von Islamabad ins Swat-Tal aufbrechen: „Derzeit prüfen wir, ob die lokalen Märkte noch genügend Lebensmittel anbieten, damit wir auch Geld an die notleidenden Menschen ausgeben können und somit eine bedarfsgerechtere Versorgung gewährleisten können.“ Damit folgt Malteser International den guten Erfahrungen und Empfehlungen, die man mit diesem sogenannten „Cash&Voucher-System“ bei vergangenen Katastrophen gemacht hat. Bühler, der auch in Camps in der Nähe von Nowshera war, in denen sich bis zu 40.000 Menschen, die alles verloren haben, aufhalten, berichtet: „Die Hitze ist unerträglich und die Kinder waschen sich in allem, was irgendwie nach Wasser aussieht und flüssig ist. Weitere Durchfall- und Hauterkrankungen sind da programmiert.“
Ein weiteres Problem ist die nächtliche Kälte in der unwirtlichen Bergregion. Immer mehr Kinder, Alte und Geschwächte müssen wegen einer Lungenentzündung medizinisch behandelt werden.
Insgesamt engagieren sich die Malteser in Pakistan mit einem Projektvolumen von mehr als einer Million Euro in der Nothilfe und im Wiederaufbau. Mit Hilfe des Auswärtigen Amtes leisten sie medizinische Versorgung für die von den Fluten betroffenen Menschen. Drei Monate lang werden die Teams in drei Gesundheitszentren und in mobilen Kliniken im Swat-Tal Patienten behandeln. Die WHO unterstützt diese Arbeit unter anderem mit Mini Emergency Health Kits. Für all diese Hilfsmaßnahmen können die Malteser über den bedarfsgerechten und effizienten Einsatz der Gelder Rechenschaft abgeben - dies wird unter anderem durch unabhängige Wirtschaftsprüfer in Deutschland und in Pakistan untersucht und bestätigt und muss zudem den Geldgebern wie der deutschen Bundesregierung detailliert nachgewiesen werden.
Die Malteser sind Mitglied von Aktion Deutschland Hilft (ADH) und rufen gemeinsam mit ADH zu Spenden für die Menschen in Pakistan auf:
Aktion Deutschland Hilft, Stichwort: Flut Pakistan
Spendenkonto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
Spendenhotline: 0900 55 102030 oder online: www.aktion-deutschland-hilft.de
Mainz, 10. August 2010. Nachdem im vergangenen Jahr der City Triathlon – organisiert vom Triathlon Club Eisheiligen Chaos – nicht stattfinden konnte, freuten wir uns dieses Jahr umso mehr, dass wir die sanitätsdienstliche Betreuung der beliebten Mainzer Sportveranstaltung am vergangenen Wochenende wieder übernehmen zu konnten.
Der erste Abschnitt des Triathlons, die Schwimmdistanz, wurde durch die DLRG begleitet. Für Fahrradunfälle stand an den Haupt-Gefahrenstellen Salvatorstraße und Rheinhessenstraße jeweils ein Krankentransportwagen der Malteser bereit. In guter Zusammenarbeit mit den Streckenposten und der Polizei, die den Verkehr regelte, konnte den Patienten schnell geholfen werden. Ein weiterer Krankenwagen der Malteser stand im Zielbereich des Triathlons, am Winterhafen, für die Versorgung der Teilnehmer bereit.
Resümee am Ende des Sanitätsdienstes: Viele Patienten, die direkt vor Ort behandelt werden konnten aber leider auch zwei Teilnehmer, die zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus transportiert werden mussten.
Mainz/Biberttal, 4. August 2010. Freies Klettern an Felswänden, Mensch und Hund über 15 Meter abseilen, sich im Gelände orientieren und in einer Höhle nach Vermissten suchen. Das vergangene Wochenende war eine Herausforderung und Bereicherung für die Mitglieder unserer Rettungshundestaffel.
"Jeder konnte unzählige Erfahrungen sammeln", berichtet Birgit Speer, die Leiterin unserer Rettungshundestaffel vom Erfolg der Ausbildungsveranstaltung – Erfahrungen, die den Teams helfen, im realen Einsatz richtig und sicher zu handeln.
Mainz/Seibersbach, 4. Juli 2010. Unter dem Motto "Er hat uns Freunde genannt", dem Jahresmotto der Malteser, haben die Mainzer Malteser ein gemeinsames Ausbildungs- und Helferwochenende verbracht. Von Freitag bis Sonntag schlugen Helfer der unterschiedlichen Dienste ein gemeinsames Quartier in Seibersbach auf: Großraumzelte, die sonst vor allem für die Einrichtung von Unfallhilfsstellen bei Großeinsätzen genutzt werden, wurden zu Gemeinschaftsschlafräumen.
Bei Stationsläufen konnten die bunt gemischten Kleingruppen gegeneinander antreten, ihr Wissen um die Malteser sowie ihre Fähigkeiten im Umgang mit dem Einsatzmaterial prüfen, sich gegenseitig besser kennen lernen, sich sportlich betätigen und nicht zu letzt eine Menge Spaß miteinander haben, denn nicht alle Stationen hatten einen ernsten Inhalt.
Dabei ergänzten sich die Teilnehmer, deren Altersspanne von einem Jahr bis über 60 Jahre lag, hervorragend, bevor die Kleingruppen wieder aufgelöst und in großer Runde gemeinsam Gottesdienst gefeiert wurde - und der Tag am Lagerfeuer bei netten Gesprächen ausklang.
Vor der Rückreise stand dann aber noch einmal eine etwas größere Übung auf dem Programm: Vermisste Personen mussten durch die Rettungshundestaffel im Wald geortet werden; die gefundenen Menschen betreut, medizinisch versorgt und zum Teil aus dem Unterholz geborgen werden - nicht nur aufgrund der hohen Temperaturen eine anspruchsvolle Aufgabe.
"Ein tolles Wochenende", waren sich alle einig, und so gab es abschließend auch nur positives Feedback für das von der Helfervertretung organisierte Gemeinschaftswochenende.
Mainz, 3. Juli 2010. Die Spannung steigt: Nur noch wenige Stunden, bis sich Argentinien und Deutschland im Viertelfinale gegenüber stehen und ganz Deutschland mitfiebert um den Einzug ins Halbfinale.
Wie bei allen Deutschland-Spielen werden die Malteser auch diesmal wieder im Mainzer KUZ für die Besucher des Public Viewings ansprechbar sein.
Mainz, 2. Juli 2010. Das anhaltende schwül-warme Wetter fordert den Rettungsdienst: Die Zahl der Patienten mit akuten Kreislaufbeschwerden ist bei der aktuellen Wetterlage extrem hoch - so hoch, dass die anstehenden Krankentransporte derzeit nicht mit den regulär zur Verfügung stehenden Transportmitteln abgearbeitet werden können.
Weitere Fahrzeuge (Ersatzfahrzeuge und Fahrzeuge aus der Zivilschutz-Vorhaltung) werden daher in Dienst gestellt, um alle Hilfeersuchen zeitnah bedienen zu können. Die Malteser verdoppeln derzeit die zur Verfügung stehenden Transportmittel am Wachenstandort in der Oberstadt und stellen weitere Fahrzeuge für die evtl. weitere Aufstockung in Rufbereitschaft.
Mainz, 27. Juni 2010. Zum krönenden Abschluss eines vielfältigen Wochenendes betreuten die Malteser die Mainzer Johannisnacht, das Volksfest in enger Verbundenheit mit Johannes Gutenberg, aber auch mit dem Geburtstag von Johannes dem Täufer, dem Ordenspatron der Malteser.
Dabei war einiges anders als in den Vorjahren: Ausnahmslos gutes Wetter und natürlich - der Einzug ins Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft. Autokorsos und buntes Fahnenmeer überall im Stadtgebiet gaben der Johannisnacht ein etwas anderes Gesicht.
Für die Einsatzkräfte der Malteser blieb es dennoch weitgehend ruhig. Einige Fälle von Kreislauf-Problemen, Insektenstichen, ein paar Pflaster zu kleben, aber glücklicherweise nur zwei Patienten im Festgebiet die schließlich ins Krankenhaus gebracht werden mussten, so lautete das Resümee am Ende des Einsatzes.
Parallel zur Mainzer Johannisnacht waren die Malteser auch beim Reitturnier in Mainz-Hechtsheim, beim Beachhandballturnier in Mainz-Bretzenheim und beim Public Viewing im Mainzer KUZ für die sanitätsdienstliche Versorgung zuständig.
Kelsterbach/Mainz/Köln, 19. Juni 2010. Es war eine große Überraschung für alle, als Fra Matthew Festings, der Großmeister des Malteser-Ritterordens kurz vor der Mittagspause zur 51. Bundesversammlung der Malteser erschien.
Grund für den Besuch des aus Rom angereisten, ranghöchsten Maltesers weltweit war das bevorstehende Ausscheiden des Geschäftsführenden Präsidenten Johannes Freiherr Heeremann zum Jahresende. Heeremann, der seine Malteser-Laufbahn 1976 als Diözesangeschäftsführer in Mainz begann, wechselte 1979 als Generalsekretär des Malteser Hilfsdienst e.V. nach Köln und prägt die Malteser seit 1982 als Geschäftsführender Präsident.
Aus den Händen des Großmeisters erhielt er nun das Großkreuz "Pro Merito Melitensi", die höchste Auszeichnung des Malteser-Ritterordens, als Dank und Anerkennung für 30 Jahre an der Spitze des Malteser Hilfsdienst e.V.
Der Malteser Hilfsdienst e.V. in Deutschland ist mit 99.000 ordentlichen Mitgliedern, sowie 982.000 Fördermitgliedern das größte Ordenswerk weltweit.
Nachfolger von Johannes Freiherr Heeremann als Geschäftsführendem Präsidenten soll ab 1. Januar 2011 Karl Prinz zu Löwenstein werden, der aktuell den Vorsitz der Geschäftsführung der Deutsche Malteser gemeinnützige GmbH sowie der Tochtergesellschaften Malteser Hilfsdienst gemeinnützige GmbH und Malteser Trägergesellschaft gemeinnützige GmbH inne hat.
Köln/Berlin. Am 16. Juni 2010 haben die Malteser ihr Verbindungsbüro in Berlin eröffnet. Damit ist die große deutsche Hilfsorganisation mit einer Verbindungsstelle in der Bundeshauptstadt präsent, welche die Belange aller Malteser Einrichtungen vertritt. Bundesverteidigungsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg sprach als Hauptredner zu den rund 120 anwesenden Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Guttenberg bezeichnete das Ehrenamt als besonderes Kennzeichen der Malteser und gratulierte zur Eröffnung der Dependance in der Hauptstadt. Die Bundeswehr arbeitet mit den Maltesern bei der Betreuung von Bundeswehrangehörigen nach dem Auslandseinsatz zusammen. "Ich hoffe, dass sich die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Maltesern weiter fortsetzt", sagte er.
Ziel des Malteser Verbindungsbüros ist es, Entscheidern in Politik und Verwaltung die umfangreichen Erfahrungen eines bundesweit agierenden Sozialunternehmens zur Verfügung zu stellen. Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Präsident des Malteser Hilfsdienst e.V., sagte in seiner Eröffnungsrede: „Unser Verbindungsbüro wird für fundierte Antworten zur Verfügung stehen, anstoßen, Sachverhalte auch in anderem Licht zu sehen und unsere Erfahrung auch in politische Entscheidungsprozesse einbringen.“
In Hintergrundgesprächen und Kolloquien sollen Informationen aus der weltweiten Malteserarbeit für mehr als 12 Millionen Bedürftige sowie die Erfahrungen des Malteserordens einfließen und einen Beitrag dazu leisten, dass die Interessen und Anliegen einer Hilfsorganisation stärker als bisher gehört werden.
Mainz/Köln, 11. Juni 2010. Rechtzeitig zum Beginn der Fußball-WM ist es sommerlich warm geworden - beste Voraussetzungen für gelungene Grillabende mit Freunden oder den Besuch großer Public-Viewing-Veranstaltungen.
Doch Vorsicht: Ungeschützt in der Sonne lauern einige Gefahren. Die Malteser empfehlen daher:
Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit. Der Kopf ist rot und heiß. Sich in den Schatten zu begeben, ist im Gedränge vor Großbildleinwänden fast unmöglich. Passende Kappen und lustige Hüte beugen nicht nur einem gefährlichen Sonnenstich vor, sondern tragen oft auch zum Fan-Outfit bei.
Deshalb: Außer dem Fußballshirt für die richtige Kopfbedeckung sorgen! Ist der Sonnenstich bereits da: schnell in den Schatten, den Kopf erhöht lagern, Kopf und Nacken mit kalten Umschlägen kühlen, viel trinken! Anschließend zur Sicherheit einen Arzt aufsuchen.
Gerade Kleinkinder und helle Hauttypen sind mit ihrer sensiblen Haut gefährdet. Ganz besonders dann, wenn sie unbewegt in den Massen der Fußballfans der Sonne ausgesetzt sind.
Deshalb: Sonnenschutzmittel verwenden, Schultern bedecken und Nase sowie Ohren besonders gut eincremen!
...und sind nichts für den Fan, der seine Mannschaft ordentlich anfeuern will. Alkohol ist als Durstlöscher nicht geeignet und verstärkt die Kopfschmerzen.
Deshalb: Ausreichend trinken, aber wenig Alkohol! Die Malteser empfehlen Wasser, Tee und Getränke, die wenig Zucker enthalten.
...zerbrechen häufig Gläser und es kommt schnell zu Schnittwunden oder anderen Verletzungen. Deshalb: Durch festes Schuhwerk vorsorgen! Bei Verletzungen Ruhe bewahren und umgehend die örtlichen Sanitäter aufsuchen!
Genauso spannend, aber noch gesünder ist es, nach dem tagelangen Herumstehen, sich selbst zu bewegen.
Deshalb: Die sechs Fußball freien Tage der WM 2010 nutzen und selbst kicken!
Von der Eröffnungsfeier bis zum Finale werden die Malteser bei vielen Veranstaltungen im Einsatz sein und als Ansprechpartner für Sie zur Verfügung stehen. Bspw. bei allen Deutschland-Spielen im Mainzer KUZ.
Mainz/Stadtallendorf, 3. Juni 2010. Als größtes deutsches Landesfest mit zahlreichen hochkarätigen Veranstaltungen zieht der Hessentag Jahr für Jahr eine große Zahl Menschen an, die durchaus größere Fahrtstrecken auf sich nehmen, um dabei sein zu können.
Um 14.30 Uhr trafen sich die Einsatzkräfte der Mainzer Malteser in ihrer Unterkunft und machten sich auf den Weg ins Basislager der Hessentags-Einsatzkäfte in Wolferode, wenige Kilometer außerhalb Stadtallendorfs.
Von dort aus ging es per Shuttle-Dienst ins Einsatzgebiet, in dem bereits die ersten Konzert-Gäste eingetroffen waren. Hier angekommen löste die Mainzer Delegation einige Teams ab, die seit dem Morgen bereits für die Hessentagsbesucher ansprechbar waren bzw. verstärkte für die Dauer des Konzertes durch die Besetzung einer Unfallhilfsstelle unmittelbar im Bühnenbereich.
Ca. 40.000 Besucher feierten bei wunderschönem Sommerwetter und genossen ein nicht alltägliches Live-Konzert, bei dem sich der Superstar unter anderem in einer Art überdimensionalem Wasserball über die Fans hinweg rollte.
Patientenversorgungen gab es derweil im Bühnenbereich vergleichsweise wenige.
Nach Konzertende und Entlassung bzw. Abtransport der letzten Patienten hieß es dann zusammenpacken: Das komplette vorgehaltene Sanitätsmaterial musste wieder ordentlich verpackt und verlastet werden.
Etwa drei Stunden nach Konzertende verließen schließlich auch die Mainzer Malteser als einige der letzten das Veranstaltungsgelände, teilten sich dabei jedoch in zwei Gruppen auf: diejenigen, die für weitere Dienste zurück ins Quartier nach Wolferode fuhren um dort zu übernachten und diejenigen, die die 150 km weite Heimreise nach Mainz antraten, wo sie kurz vor 4 Uhr morgens das Dienstende des Konzerteinsatzes hatten.
Mainz, 3. Juni 2010. Wie bei allen großen Kirchenfesten haben die Malteser an Fronleichnam jedes Jahr in besonderem Maß die Gelegenheit ihrem Leitsatz "Tuitio fidei et obsequium pauperum" ("Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen") Ausdruck zu verleihen.
Obwohl in Dienstuniform anwesend sind die Malteser gleichzeitig Teilnehmer des Gottesdienstes und der Prozession. Besonderes Zeichen hierfür ist die Bannerabordnung der Malteser, die gemeinsam mit den Bannerabordnungen anderer katholischer Organisationen die Prozession anführt.
Da - wie bei jeder Veranstaltung, bei der viele Menschen an einem Ort zusammenkommen - die Wahrscheinlichkeit steigt, dass eine medizinische Hilfeleistung notwendig wird, stellen die Malteser traditionell und unentgeltlich die sanitätsdienstliche Betreuung sicher. Mehr als zwei Hilfeleistungen wegen Übelkeit waren in diesem Jahr jedoch nicht notwendig.
Mainz, 28. Mai 2010. Am heutigen Freitag startet der Hessentag in Stadtallendorf. Bis zum 6. Juni wird es täglich eine Vielzahl von Veranstaltungen geben, die voraussichtlich einzeln mehrere zehntausend und insgesamt mehrere hunderttausend Besucher anziehen werden.
An der sanitätsdienstlichen Versorgung des Landesfestes beteiligen sich auch die Mainzer Malteser.
Die Konzerte von Silbermond und Pink, sowie der Festumzug am Abschlusstag sind nur einige der Veranstaltungen, bei denen die Mainzer Malteser unterstützend tätig sein werden.

Plötzlich, unerwartet und viel zu früh verstarb in der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 2010 mit nur 45 Jahren unser hauptamtlicher Mitarbeiter, Kollege und Freund
Seit 17 Jahren war er hauptamtlicher Mitarbeiter in unseren Rettungswachen in Mainz und Bingen. Seine stetige Hilfsbereitschaft, seine freundliche Art und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen für Menschen in Not, zeichneten sein Handeln aus.
Sein Wirken war stets orientiert an den christlichen Grundwerten "seines Malteser Hilfsdienstes".
Neben seiner Stelle als Rettungsassistent der Malteser Rettungswachen in Mainz und Bingen, übernahm er in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit zunächst für die Malteser Gliederung in Mainz und später für die Malteser in Waldalgesheim eine Vielzahl von Aufgaben mit hohem Engagement und Einsatz.
Selige Maria von Philermos bitte für ihn.

Mainz, 14. Mai 2010. Zweifelsfrei hätte man der Veranstaltung deutlich besseres Wetter gewünscht. Bei trübem Regenwetter zog die Festmeile am Rheinufer über den Tag hinweg nur wenige Besucher an.
Einige Hartgesottene jedoch trotzten dem Regen, und so füllten sich am Abend dann doch noch der Rheinstrand und das Zelt auf dem Jockel-Fuchs-Platz, als neben den sportlichen Aktivitäten das gemeinsame Feiern in den Fokus rückte.
Die Einsatzkräfte der Malteser erlebten den Tag ganz unterschiedlich: Während an vielen Stellen nur selten Hilfe geleistet werden musste, hatte der Rettungswagen an der Leichtathletik-Halle der Universität alle Hände voll zu tun: Während die meisten Patienten vor Ort behandelt werden konnten, mussten drei Patienten zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.
Köln, 14. Mai 2010. Die geplante Verkürzung des Zivildienstes auf sechs Monate setzt einen sinnvollen Zivildienst aufs Spiel. Nach Ansicht der Malteser, bei denen rund 1.200 Zivildienstleistende ihren Dienst leisten, droht das soziale Lernen verloren zu gehen. „Sechs Monate reichen nicht, um Kranken und Hilfebedürftigen wirklich helfen zu können“, sagt Johannes Freiherr Heereman, Geschäftsführender Präsident des Malteser Hilfsdienstes. Insbesondere in den ambulanten Diensten, in denen der „Zivi“ Menschen mit Behinderungen zur Schule fährt oder Älteren und Kranken eine warme Mahlzeit bringt, ist die menschliche Nähe eine wichtige Erfahrung. „Soziale Kompetenz lernt niemand in einem Lehrgang, sondern nur in der täglichen Praxis“, so Heereman.
Mit Blick auf die hohe Anzahl derjenigen, die über ihren Zivildienst hinaus ehrenamtlich oder als geringfügig Beschäftigte tätig sind, drängen die Malteser auf die Möglichkeit einer freiwilligen Verlängerung des Zivildienstes. So könnte eine Brücke zwischen kürzerer Pflicht-Dienstzeit und sinnvoller Lernzeit geschlagen werden. Wem die Tätigkeit gefällt, der soll künftig während seines Zivildienstes die Verlängerung beantragen können. „Viele Männer lernen im Zivildienst eine ganz neue, interessante ‚Welt’ kennen und finden so den Zugang zu weiterem sozialen Engagement“, sagt Heereman. Die Kosten für den verlängerten Einsatz soll der Bund tragen. Der Zivildienst wird gemeinnützigen Organisationen wie den Maltesern vom Staat übertragen. Die Malteser rechnen damit, dass rund 30 Prozent der Männer eines Jahrgangs freiwillig ihren Dienst verlängern würden.
Problematisch wird die Verkürzung des Zivildienstes schon jetzt für die Dienststellen. Denn zwischen dem Ausscheiden der alten Zivildienstleistenden im Januar und dem Eintritt der neuen im Juli liegt ein halbes Jahr. Selbst eine bessere Verteilung der Zivildienstleistenden auf das Jahr wird das Problem der Unterversorgung nicht lösen. Da es bei einer Zivildienstverkürzung nicht mehr Bewerber geben wird, stehen für die offenen Plätze im Winter nicht genügend Bewerber zur Verfügung.
Auch für die jungen Männer, die nach einem halben Jahr Zivildienst ausscheiden und nicht verlängern, bleibt bis zu einem Einstieg in Beruf oder Studium eine Pause von bis zu einem halben Jahr. Eine biographische Lücke, in denen die Männer meist weder einer sinnvollen noch einer gut bezahlten Tätigkeit nachgehen können.
Mainz, 14. Mai 2010. Auffällig ist die Tatsache, dass an allen Austragungsorten des Turnfest Rheinland-Pfalz nur Rettungs- und Krankenwagen mit dem gleichen Logo zu sehen sind - dem der Malteser.
Drei der vier Veranstaltungstage werden ausschließlich durch den Malteser Hilfsdienst betreut. "Für den vierten Tag waren wir bereits zusätzliche Verpflichtungen eingegangen, sodass die Vorlaufzeit für den Dienst schlicht zu kurz war, als dass wir auch diesen Tag allein hätten betreuen können", erklärt Thomas Häfner.
Neben dem Turnfest Rheinland-Pfalz betreuen die Malteser an diesem Wochenende bspw. auch das Reitturnier in Mainz-Laubenheim. Ein weiterer Einsatzschwerpunkt der Malteser liegt zudem etwas weiter weg: In München findet der Ökumenische Kirchentag statt, bei dem auch Malteser-Einheiten aus dem Rhein-Main-Gebiet im Einsatz sind.
Mainz, 13. Mai 2010. Pünktlich zum Beginn des Turnfest Rheinland-Pfalz haben die Malteser die Vorbereitungen für ihren vier Tage dauernden Sanitätseinsatz zur Betreuung der Festbesucher abgeschlossen:
Die notwendigen Rettungsmittel wurden an einem Standort zusammengezogen und ein komplexer Dienstplan erarbeitet. Es sind viele kleine Zahnrädchen, die perfekt aufeinander abgestimmt sein müssen, damit ein Einsatz dieser Größenordnung reibungslos funktioniert - erst recht, wenn, wie in diesem Fall, nur kurze Zeit für die Vorbereitungen zur Verfügung steht.
Mainz, 11. Mai 2010. Binnen vier Tagen haben die Malteser möglich gemacht, was unmöglich schien: Trotz bereits bestehender anderer Verpflichtungen übernehmen die Mainzer Malteser die sanitätsdienstliche Betreuung des "Turnfest Rheinland-Pfalz 2010" vom 13. bis 16. Mai 2010 im Mainzer Stadtgebiet.
Bis zu 50.000 Besucher werden zu den über 120 Veranstaltungen erwartet, die in unterschiedlichen Sportstätten oder im Bereich der Festmeile (Jockel-Fuchs-Platz/Rheinufer und Gutenberg-Platz) stattfinden.
Zeitgleich werden weitere sechs Rettungs- und Krankenwagen der Malteser zur Absicherung der Veranstaltungen in Dienst gestellt. Eine herausragende Leistung, die nur durch die reibungslose Zusammenarbeit von haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften des Malteser Hilfsdienst in so kurzer Zeit aufzubieten war – und letztlich der Einsatzbereitschaft unserer hauptamtlichen Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer zu verdanken ist. Die Mainzer Malteser beweisen damit nicht nur ihre Leistungsfähigkeit, sondern auch die Verbundenheit mit ihrer Stadt, die sich nun auf ein sanitätsdienstlich betreutes Fest freuen kann.
Mainz, 9. Mai 2010. Wenn die Läufer an den Start gehen, nehmen auch die Malteser ihre Position ein. Mit vier Krankenwagen, zwei Rettungswagen, einem Notarztwagen sowie einem Fußtrupp stellen die Malteser einen nicht unerheblichen Teil der sanitätsdienstlichen Versorgung beim Mainzer Gutenberg-Marathon sicher. Links- und rechtsrheinisch sind die Fahrzeuge über das gesamte Stadtgebiet verteilt um im Fall der Fälle schnellstmöglich vor Ort sein und Hilfe bringen zu können.
Das gilt zum einen natürlich für die Teilnehmer und Besucher der Marathon-Veranstaltung, zum anderen jedoch auch für die übrige Bevölkerung, denn durch die zahlreichen Straßensperren und die vielen Menschen in den Straßen kann sich - je nach Notfallort - die Anfahrt des regulären Rettungsdienstes verzögern. Durch die deutlich erhöhte Zahl der Rettungsmittel im Stadtgebiet wird dieser Verzögerung entgegen gewirkt und das qualitativ hohe Niveau des Rettungsdienstes in Mainz gestützt.
Mainz, 4. Mai 2010. Nach einem Werksunfall in einem Industriebetrieb in Mainz-Mombach war für einige Stunden nicht auszuschließen, dass es zu einer Gefährdung der Personen im direkten Umfeld kommen kann. Als Vorsichtsmaßnahme wurde daher die Schnelleinsatzgruppe Sanitätsdienst der Mainzer Malteser in Bereitschaft versetzt und in der Nähe des Schadensorts stationiert.
Einige Stunden später, gegen 16.40 Uhr, konnte der Einsatz ohne weitere Zwischenfälle beendet werden.
Die Einsatzfähigkeit der Schnelleinsatzgruppe wird dadurch ermöglicht, dass die Arbeitgeber der Helfer bereit sind, bei Schadensereignissen wie diesem, ihre ehrenamtlich engagierten Mitarbeiter kurzfristig vom Dienst freizustellen. Den Arbeitgebern, die damit die Existenz eines funktionsfähigen Zivil- und Katastrophenschutz unterstützen, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.
Köln, 30. April 2010. Mit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu Fragen einer europaweiten Ausschreibung des Rettungsdienstes droht die Notfallversorgung in Deutschland schlechter zu werden. Zu dieser Einschätzung kommt der Malteser Hilfsdienst, einer der großen bundesweiten Anbieter im Rettungsdienst. Grund dafür sei die Vergabe des Rettungsdienstes wesentlich über den Marktpreis. „Wenn nur der Preis entscheidet, werden Kranke und Verletzte bald nur transportiert, aber nicht medizinisch versorgt“, sagt der Geschäftsführende Präsident des Malteser Hilfsdienstes, Johannes Freiherr Heereman. Die Qualität der Notfallversorgung müsse sichergestellt bleiben. Die Malteser sprechen sich dafür aus, dass die Vergabe sowohl transparent als auch auf der Basis hoher Qualitätskriterien erfolgt.
Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes hat weitere gravierende Auswirkungen: Anders als in anderen europäischen Ländern baut das deutsche System zur gesamten Gefahrenabwehr entscheidend auf die Hilfsorganisationen und die darin engagierten Frauen und Männern. „Wird der Rettungsdienst allein marktwirtschaftlichen Mechanismen überlassen und aus dem Geflecht von Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz herausgenommen, wird der ehrenamtlich geprägte Katastrophenschutz viele freiwillig Engagierte verlieren“, so Heereman. „Unsere Gesellschaft setzt auf bürgerschaftliches Engagement. Zehntausende Ehrenamtliche in den Hilfsorganisationen, stehen im Falle einer Katastrophe gut ausgebildet zur Verfügung. Diesem Engagement droht ein herber Rückschlag.“
Nach dem Richterspruch aus Luxemburg ist nach Ansicht der Malteser nun die Politik in Bund und Ländern gefragt. „Der Rettungsdienst ist staatliche Pflichtaufgabe. In den Gesetzen des Bundes und der Länder muss er als hoheitliche Aufgabe im Rahmen der Gefahrenabwehr festgelegt werden. Der Rettungsdienst darf nicht allein dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen unterliegen“, sagt Heereman.
Mainz, 27. April 2010. Die Mainzer Malteser Rettungshundestaffel war am Wochenende bei einem Eignungstest für zukünftige Rettungshunde in Siegen. Bei der Eignungsprüfung werden unter anderem Sozialverträglichkeit (Freundlichkeit gegenüber Menschen und anderen Hunden), Sicherheit auf verschiedenen Untergründen, Spieltrieb und Wesensfestigkeit abgeprüft.
Alle angetretenen sechs Mainzer Hunde haben den Test bestanden und können nun weiter zum Rettungshund ausgebildet werden.
Herzlichen Glückwunsch!
Köln/Mainz, 13.4.2010. Tag für Tag warten immer mehr alte und hochbetagte Menschen in Deutschland darauf, dass jemand mit ihnen spricht und sich für sie interessiert. Oft sind die Stimmen aus dem Fernsehen die einzigen, die sie seit Wochen gehört haben. Dabei zeigen Studien, dass schon minimale soziale Kontakte nicht nur die Einsamkeit lindern, sondern auch zu weniger Krankheit und Pflegebedürftigkeit führen. Die Mitarbeiter des Malteser Besuchs- und Begleitungsdienstes (BBD) holen Menschen aus ihrer Einsamkeit heraus – ehrenamtlich und unentgeltlich. Vor zehn Jahren gegründet, gibt es die Malteser Besuchs- und Begleitungsdienste mittlerweile an 185 Standorten in Deutschland. Und: „Die Nachfrage steigt stetig. Viele Senioren leben nicht nur allein - sie sind es auch, und vier von fünf Senioren möchten nicht in ein Heim oder können es sich aufgrund von Altersarmut erst gar nicht leisten“, betont Johannes Freiherr Heereman, Geschäftsführender Präsident des Malteser Hilfsdienstes.
„Unsere Besuchs- und Begleitungsdienste erhalten sehr oft Anrufe von Menschen, die jemanden suchen, der mit ihnen spazieren geht, Karten spielt, sie beim Einkaufen begleitet, beim Besuch auf dem Friedhof oder einfach nur zuhört“, weiß Heereman. Ob in privater Wohnung, Altenheimen oder Seniorenresidenzen – überall ist Ähnliches zu erleben: Einer bleibt alleine zurück, Beziehungen haben sich aufgelöst, auch die Beine wollen nicht mehr so recht. Die Seniorinnen und Senioren haben viel Zeit, aber niemanden, der sie mit ihnen teilt. „Hohe Scheidungsquoten, die Mobilität am Arbeitsplatz und der Zerfall von Familien trennen immer mehr junge pflegefähige Menschen von ihren bedürftigen Eltern und Verwandten“, so Heereman. Die Überalterung komme hinzu, viele Senioren lebten in Singlehaushalten.
Immer mehr Menschen engagieren sich in den Besuchs- und Begleitungsdiensten der Malteser. Damit jeder Wunsch nach einem Gespräch, nach kleinen Unternehmungen, nach persönlicher Zuwendung erfüllt werden kann, suchen die Malteser jedoch weitere ehrenamtliche Helfer. „Wir haben mehr Anfragen von Menschen, die besucht werden möchten, als Personen, die jemanden besuchen wollen“, so Heereman. „Dabei reicht schon eine Stunde in der Woche, um einem einsamen Menschen eine unbezahlbare Freude zu machen, und man wird selbst beschenkt.“
Wenn Sie sich selbst im Besuchsdienst der Malteser ehrenamtlich engagieren wollen, sprechen Sie uns einfach an - z. B. per E-Mail an besuchsdienst@malteser-mainz.de
Hintergrund: Die Idee für den Besuchs- und Begleitungsdienst kam aus der Hospizarbeit: Die Helferinnen und Helfer waren immer mehr mit der Begleitung alter, aber durchaus nicht kranker oder sterbender Menschen betraut und benötigten dringend Entlastung. So fasste die Bundesversammlung des Malteser Hilfsdienstes vor zehn Jahren in Erfurt den Gründungsbeschluss für die Besuchs- und Begleitungsdienste. Heute engagieren sich mehr als 2.000 Ehrenamtliche an 185 Standorten für 7.000 ältere oder behinderte Menschen und schenken ihnen Zeit. Im Durchschnitt „nur“ eine Stunde in der Woche. In der Summe bedeutete das 100.000 Stunden weniger Einsamkeit im vergangenen Jahr. Denn: Zusammen ist man weniger allein.
Mainz, 26. März 2010. In der Mainzer Rheingoldhalle finden vielfältige Veranstaltungen statt, dennoch ist die heutige Veranstaltung nicht alltäglich - zu beobachten ist dies unter anderem an der Zahl der in Bereitschaft stehenden Einsatzkräfte der Malteser.
Sind in der Regel bei Veranstaltungen in der Rheingoldhalle drei Sanitäter anwesend, so sind es an diesem Abend elf Malteser, die sich auf die parallele Behandlung mehrerer Patienten eingestellt haben. Nichts ungewöhnliches für Rap- oder Rock-Konzerte: Es gibt Erfahrungswerte für jede Art von Veranstaltung, die eine Einschätzung erlauben, wieviele Patienten in etwa zu erwarten sind. Den Sanitätsdienst entsprechend aufzustellen hat eine enorme Bedeutung, denn nur so kann gewährleistet werden, dass die Versorgung der Patienten nicht kurzfristig durch den öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst übernommen werden muss. Letzterer hätte im Fall der Fälle ansonsten zwangsweise zu wenig Rettungsmittel für die zeitnahe Versorgung der restlichen Bevölkerung zur Verfügung. Aus diesem Grund stehen neben den stationären Behandlungsmöglichkeiten unmittelbar hinter der Bühne auch ein Rettungswagen und ein Krankenwagen vor Ort für eventuell notwendige Transporte ins Krankenhaus zur Verfügung.
Was ist normales Altern und wo beginnt die Erkrankung?
Carolus Horn war einer der bekanntesten Designer im Nachkriegsdeutschland. Er gestaltete unvergessene Werbekampagnen des deutschen Wirtschaftswunders: Für Esso ("Es gibt viel zu tun. Packen wir's an."), die Deutsche Bundesbahn ("Alle reden vom Wetter. Wir nicht.") und Opel ("Nur Fliegen ist schöner"). Mit 60 Jahren erkrankte er an Alzheimer. Die Ausstellung "Wie aus Wolken Spiegeleier werden" dokumentiert, wie sich die Krankheit in seine Werke einschlich, Farb- und Formsprache über sieben Jahre veränderte und schließlich zum Zerfall der Gestaltungskraft führte.
Mit der Ausstellung möchten die Malteser auf die Krankheit aufmerksam machen und dazu beitragen, dass offen darüber gesprochen wird. Ebenso möchten wir Möglichkeiten vorstellen, Kranke und pflegende Angehörige zu unterstützen und zu entlasten.
Alle Interessierten sind herzlich zur Vernissage am 16. März 2010 um 19.30 Uhr in den Konferenzraum des Katholischen Klinikums St. Vincenz eingeladen. Im Anschluss ist die Ausstellung vierzehn Tage lang für alle interessierten Menschen in diesen Räumlichkeiten zugänglich.
Für Fragen steht Ihnen Frau Galle-Hahn, Standortkoordinatorin Soziale Dienste unter Telefon 06131 2858-345 oder E-Mail uta.galle-hahn@malteser-mainz.de zur Verfügung.
Mainz, 16.2.2010. Die sanitätsdienstliche Betreuung des Rosenmontagszugs ist jährlich der größte Einsatz für die Malteser im Stadtgebiet Mainz und gleichzeitig eine logistische Herausforderung. Im Vordergrund steht dabei immer die Kernaufgabe: Jedem medizinischen Hilfeersuchen umgehend kompetent begegnen zu können.
Die Erfahrungswerte der vergangenen Jahre bilden eine gute Grundlage für die Planungen. "Über die Jahre hat sich herauskristallisiert, dass wir die meisten Patienten zu behandeln haben, wenn sich der Zug dem Ende nähert", erläutert Markus Häfner, Einsatzleiter der Malteser. Und so ist es auch in diesem Jahr: Im Minutentakt kommen die Patienten in den Unfallhilfsstellen der Malteser an. Teilweise gestützt von besorgten Freunden, immer wieder aber auch – selbst nicht mehr gehfähig - getragen von Sanitätern.
Der Ablauf ist immer der Gleiche: Einsatztrupps der Malteser sind zu Fuß an der Zugstrecke unterwegs. Wer nicht vor Ort behandelt werden kann, wird von diesen in die Unfallhilfsstellen (beheizte Behandlungsplätze unmittelbar am Streckenrand) gebracht. Fast 80 Prozent aller Patienten können von Ärzten und Sanitätern hier wieder fit gemacht und innerhalb von 2 bis 3 Stunden entlassen werden. Für die übrigen 20 Prozent endet der Rosenmontag in der Regel im Krankenhaus.
140 Einsatzkräfte im Sanitätsdienst und 7 Helfer im Verpflegungsdienst sind notwendig um allen Patienten im etwa 1,5 km langen Teilabschnitt helfen zu können. Und dabei sind selbst die zwölf Kranken-, Rettungs- und Notarztwagen in den Spitzenzeiten nicht selten alle gleichzeitig unterwegs.
"Welcher Helfer befindet sich zu welcher Zeit an welchem Ort? Welches Fahrzeug transportiert welchen Patienten wohin? Wann kann ein Helfer Pause machen um sich selbst aufzuwärmen oder Nahrung aufzunehmen? Wie kann ggf. ausgehendes Material nachgefüllt werden? Das alles muss von der Einsatzleitung koordiniert werden", sagt Markus Häfner, der seit Jahren gemeinsam mit seinem Bruder Thomas Häfner die Verantwortung für den Einsatz der Malteser trägt.
263 Patienten haben an diesem Rosenmontag die Hilfe der Malteser in Anspruch genommen. Diese Zahl ist gleichbleibend gegenüber dem Vorjahr. Gestiegen jedoch ist die Zahl der alkholisierten Jugendlichen, was dem rückläufigen Trend der Vorjahre ein vorläufiges Ende bereitet hat.
Zufrieden stellt Markus Häfner bei der Abschlussbesprechung fest, dass alle Hilfeersuchen in kurzer Zeit erfolgreich bearbeitet wurden und auch die Stimmung in der Helferschaft trotz des arbeitsreichen Tages noch immer gut ist. Dank intensiver Vorbereitung und der guten Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte konnten die Malteser den Tag im guten Gewissen beenden, Ihre Aufgabe vorbildlich erfüllt zu haben.
Mainz, 15.2.2010 Es ist etwas Besonderes. Umso mehr, da es kein Mainzer Helfer ist, dem diese Auszeichnung erstmalig zuteil wird: Ralf Römerscheidt, Rettungsassistent und Geschäftsführer der Malteser-Gliederung in Kenn, Diözese Trier, erhält die Malteser Einsatzmedaille – eine Auszeichnung des Malteser Hilfsdienst e.V., die bislang noch nicht in Mainz verliehen wurde.
Die Antragstellung wurde zwar durch das närrische Jubiläum, die 2 x 11. ehrenamtliche Teilnahme am Sanitätsdienst der Malteser beim Rosenmontagszug in Mainz, veranlasst, doch ist die Auszeichnung gleichzeitig Ausdruck zahlreicher weiterer Malteser-Einsätze im In- und Ausland. Dazu gehören Katholikentage, Weltjugendtag, Wallfahrten und die sanitätsdienstliche Versorgung der Pilger im Wallfahrtsort Medjugorje, Bosnien/Herzegowina, der Ralf Römerscheidt gemeinsam mit seiner Frau wiederholt seinen Urlaub widmet.
Es ist keineswegs selbstverständlich, dass ein Malteser-Helfer einer anderen Gliederung, ja sogar einer anderen Diözese, diese Auszeichnung verliehen bekommt, betont Thomas Häfner bei der Übergabe im Rahmen der Einsatzbesprechung vor 150 Malteser-Einsatzkräften aus dem ganzen Bundesgebiet.
Darüber hinaus konnte sich Ralf Römerscheidt über eine zweite Auszeichnung freuen: Für sein närrisches Jubiläum schenkte ihm der Veranstalter des Mainzer Rosenmontagszugs, der Mainzer Carneval Verein, den diesjährigen Kampagnenorden des MCV.
Mainz, 13.2.2010. Mit dem Mainzer Jugendmaskenzug, dem mit knapp 5000 Teilnehmern nach eigenen Angaben größten Jugendmaskenzug Europas, startet auch für die Malteser die Straßenfastnacht.
Am Rande der Zugstrecken vieler Mainzer Fastnachtsumzüge sind Malteser-Helfer im Einsatz um sich im Bedarfsfall um die Gesundheit der feiernden Narren zu kümmern. Neben dem Jugendmaskenzug in der Innenstadt, sind die Malteser am Fastnachtsonntag mit einem Krankenwagen beim Bretzenheimer Umzug und einem Notarztwagen beim Finther Zug der Lebensfreude im Einsatz.
Krönender Abschluss ist wie jedes Jahr dann der Großeinsatz beim Rosenmontagsumzug, den die Malteser mit knapp 150 Helfern betreuen: 2 Notarztwagen, 5 Rettungswagen und 5 Krankenwagen stellen die Malteser zusätzlich zu den im regulären Rettungsdienst eingesetzten 3 Rettungs- und Notfallkrankenwagen am Rosenmontag in Dienst. Hinzu kommen zahlreiche Helfer, die zu Fuß am Streckenrand unterwegs sind oder in Sanitätsstationen die Patienten versorgen.
Mainz, 11.2.2010. Seit Jahren sind die Malteser stets zugegen, wenn das närrische Treiben in der Mainzer Gasthausbrauerei Einzug hält und die Fastnachtsstimmung immer neue Kapriolen schlägt. Nicht auszuschließen, dass der ein oder andere Narr an seine Grenzen stößt und dankbar die Hilfe der Malteser annimmt.
„Häufig ist es nicht, dass wir vor Ort tätig werden müssen, aber wenn doch, ist es gut, wenn unsere Helfer schnell zur Stelle sind”, weiß Alexander Frietsch, Sanitätsdienst-Koordinator der Malteser in Mainz.
Doch auch anderenorts sind die Malteser im Einsatz. Bspw. beim Altweiberball der Ranzengarde im Frankfurter Hof, einer der angesagtesten Mainzer Fastnachtspartys. Fastnacht ist einfach Hochsaison - doch zwischen zwei Diensten gehen auch die Malteser-Helfer privat feiern.
Mainz, 30.1.2010. Sie könnten sich bei weitem ein gemütlicheres Hobby suchen. Eines, dass sich zu Hause vor dem Kaminfeuer ausüben lässt, während es draußen stürmt und schneit.
Für die Mitglieder der Malteser Rettungshundestaffel jedoch sind die Witterungsverhältnisse kein Grund, zu Hause zu bleiben. Häufig sind es gerade extreme Wetterbedingungen, die unsere Einheit frühzeitig in die Suche nach Vermissten mit einbeziehen, denn die Gefahr von Unterkühlung und Erfrierung ist dann viel schneller gegeben.
„Das bedeutet aber auch, dass wir für derartige Einsätze besonders üben müssen” sagt Ralf Pütz, ehrenamtlicher Rettungshundeführer der Malteser in Mainz und folgt seiner Hündin im dichten Schneetreiben.
Die Leistungsfähigkeiten des Rettungshundeteams, also von Hund und Hundeführer gemeinsam, zu kennen ist essentiell, um im Realfall eine schnell zielführende Suche nach der vermissten Person aufbauen zu können. Dafür jedoch gilt für die Ausbildung das gleiche wie für den Einsatz: Teilnehmen – egal, bei welcher Witterung.

Mainz, 30.1.2010. Binnen weniger Tage nahm die Idee der Abteilung Bevölkerungsschutz im Rechts- und Ordnungsamt der Stadt Mainz konkrete Formen an: Am heutigen Samstag wurde in gemeinschaftlicher Aktion der meisten im Bevölkerungsschutz der Stadt Mainz tätigen Organisationen auf dem Gutenbergplatz Glühwein, Erbseneintopf und Kuchen angeboten.
Zwar wurde die Hilfsaktion leider durch einsetzendes Schneetreiben vorzeitig beendet, konnte jedoch bis dahin insgesamt 2330,30 Euro sammeln, die nun über das Rechts- und Ordnungsamt der Haiti-Hilfe zu Gute kommen.
Port-au-Prince/Köln. Prof. Dr. Klaus Runggaldier berichtet aus dem Krisengebiet:"Gestern konnte ein 10-jähriges nicht ganz so schwer verletztes Kind erfolgreich operiert werden. Für die schwerverletzten Kinder gibt es kaum Hoffnung." Seit Sonntag arbeiten die drei Ärzte der Malteser im Krankenhaus 'Franz von Sales' downtown in Port-au-Prince. Laut Runggaldier ist die Lage immer noch schwierig, aber eine grundlegende medizinische Versorgung sei zunehmend möglich. Dank der guten Vernetzung der haitisch-stämmigen Malteser Kollegen habe man mittlerweile einen Jeep und lokale Kommunikationsmittel.
Über COTADO, eine Partnerorganisation aus der Dominikanischen Republik, starten die Malteser die Verteilung von Nahrungsmitteln und Medikamenten an fünf Auffanglagern und Notfallkliniken am Rand von Port-au-Prince. Mehre tausend Erdbebenopfer erhalten so dringend benötigte Lebensmittel und Medikamente. COTADO schickt ein 25 köpfiges medizinisches Team in die Krisenregion.
Das von den Maltesern unterstützte Krankenhaus 'Sacré Coeur' im Norden Haitis ist mittlerweile an der Kapazitätsgrenze: Schwerstverletzte Erdbebenopfer werden mit Helikoptern in die Klinik gebracht. Fast bei jedem Patient stehe "Amputation Bein oder Amputation Arm", so die Ärzte.
In Köln bereiten die Malteser inzwischen die Ablöse für das vierköpfige deutsche Team vor. Aus Haiti stammende Chirurgen und Anästhesisten sowie ggf. Allgemeinmediziner und Gynäkologen sollen auf Vermittlung der amerikanischen Assoziation des Malteserordens noch diese Woche in Port-au-Prince eintreffen.

Mainz, 27.12.2009. Der abendliche Brand in einem Altenwohnheim an der Göttelmannstraße war Auslöser für einen Großeinsatz von Feuerwehren, Polizei und Rettungsdienst. Kurzfristig besetzen die Malteser, deren Rettungswache nur wenige hundert Meter von der Einsatzstelle entfernt liegt, drei zusätzliche Rettungs- und Krankenwagen. Deren Besatzungen beteiligten sich vor Ort an der Betreuung der evakuierten Bewohner aber halfen auch, die rettungsdienstliche Versorgung des übrigen Stadtgebiets aufrecht zu erhalten.
Alle Hände voll zu tun hatten die Einsatzkräfte von Feuerwehren und Malteser Hilfsdienst bei der jüngsten gemeinsamen Einsatzübung.
Nach fast 6-monatiger Planung fand am 24. Oktober 2009 eine großangelegte gemeinsame Einsatzübung des Malteser Hilfsdienst in Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren aus Laubenheim, Weisenau, Hechtsheim und Ebersheim auf dem Gelände der Firma Zöller-Kipper in Mainz-Laubenheim statt.
Angenommenes Szenario: Nach einer Verpuffung kam es in einer Werkhalle zu einem Brand mit dichter Rauchentwicklung. Neben der Brandbekämpfung musste die Feuerwehr neun verletzte Personen aus dem Gefahrenbereich retten und an die Helfer der Malteser übergeben, der mit sieben Rettungsfahrzeugen die medizinische Versorgung und schließlich den Transport in die Kliniken übernahm.
Den Fokus legten die Malteser dieses Mal darauf, die Mitarbeiter des regulären Rettungsdienstes mit einer Patientenzahl zu konfrontieren, die Ihnen im Alltag nur äußerst selten begegnet. Da das hauptberufliche Rettungsdienst-Personal jedoch fast immer zu den ersten Einsatzkräften am Schadensort zählt, ist es wichtig, diesen Erfahrung in der Abarbeitung eines Massenanfalls von Verletzten (MANV) zu vermitteln. Denn es geht nicht nur darum, einen Patienten bestmöglich zu versorgen, sondern auch darum, genügend weitere Kräfte nachzufordern und die später eintreffenden Kollegen zu koordinieren, damit letztendlich jedem Patienten eine rasche und bestmögliche Versorgung zukommt.
In der Nacht zum 4. Oktober 2009 überschlug sich ein Pkw auf der Ludwig-Erhardt-Straße in Mainz-Hechtsheim. Ersteintreffende Einsatzkräfte fanden den Unfallwagen jedoch verlassen auf: Der offensichtlich verletzte Fahrer hatte den Unfallort verlassen. Um sicherzustellen, dass dieser nicht nach einigen hundert Metern seinen Verletzungen erliegt wurden Rettungshunde zur Suche hinzugezogen.
Gemeinsam mit den Kollegen des DRK Ingelheim suchte der Malteser Hilfsdienst die nahe Umgebung nach dem Unfallfahrer sowie ggf. weiteren Insassen ab.
Der vermutliche Unfallfahrer wurde schließlich von der Polizei in Hechtsheim gefunden und rettungsdienstlich versorgt.
Die Katastrophenschutzübung der Stadt Mainz fand in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Rüsselsheim statt. In zwei jeweils etwa 1,5-stündigen Übungen wurde die Zusammenarbeit der Fachdienste beim Großschadensereignis geübt.
Der Malteser Hilfsdienst beteiligt sich regelmäßig an derartigen Übungen und organisiert entsprechende Übungsszenarien auch selbst, denn nur so können die Helferinnen und Helfer auf den Ernstfall vorbereitet werden.
Nach jahrelanger Vorbereitung konnte im August 2009 der neue Malteser-Standort Am Fort Elisabeth, in unmittelbarer Nähe zum Katholischen Klinikum in Betrieb genommen werden. Ein Rettungswagen und zwei Krankenwagen rücken von hieraus aus, wenn ein Mitbürger Hilfe benötigt.
Köln. Mehr als 200 Malteser Dienststellen starten ab morgen, 1. September, besondere Aktionen, um im „Alt-Handy-Monat“ verstärkt gebrauchte Mobiltelefone zu sammeln. „Wer sein Alt-Handy den Maltesern spendet, leistet konkrete Hilfe für bedürftige Menschen“, betont Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Ehrenamtlicher Präsident des Malteser Hilfsdienstes.
Der Erlös geht an die Malteser „Aktion Lebensfreunde“ und kommt damit den Besuchs- und Begleitungsdiensten für Ältere, Menschen mit Behinderung, den Schulsanitätsdiensten der Malteser oder der Versorgung von Menschen ohne Krankenversicherung zu Gute.
Sechs Tonnen Handys, die bisher bei den Maltesern abgegeben wurden, werden entweder recycelt oder repariert und verkauft. „Auf diese Weise verbinden die Malteser und E-Plus Umweltziele mit sozialem Engagement,“ so Brandenstein-Zeppelin weiter. Zudem nimmt jeder, der sein Handy abgibt, an der Verlosung attraktiver Preise teil.
Rund 50.0000 Exemplare sind seit Beginn der Aktion im Jahr 2007 unter dem Motto „Ihr altes Handy – den Menschen zuliebe!“ abgegeben worden –
Die Internetseite www.malteser-sammeln-handys.de weist auf die Malteser Alt-Handy-Sammelstellen und Aktionen, nach Postleitzahlen geordnet, hin.
Aktiv beteiligen sich 203 Gliederungen der Malteser, indem sie zentrale Sammlungen organisieren, Alt-Handy-Abholservice bei Firmen anbieten und Recycling-Umschläge an Schulen verteilen.
Infos zu den Projekten der „Aktion Lebensfreunde“ unter: www.aktion-lebensfreunde.de
Zweiter Platz für Malteser! - Stadtgruppe Mainz beim südwestdeutschen Regionalwettbewerb
Im September starteten die Mainzer Malteser beim Regionalwettbewerb, der in diesem Jahr in Oestrich-Winkel ausgetragen wurde.
In den Kategorien Einsatzgruppe und Schulsanitäter gelang den Mainzern im direkten Vergleich mit Gliederungen aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ein hervorragender zweiter Platz.
Unter der Leitung von Christine Tullius wurden im Rahmen eines Vorbereitungswochenendes die eh bekannten und lebenswichtigen Handgriffe und das notwendige Basiswissen noch weiter vertieft.
Die Mainzer Malteser sind zum ersten Mal bei diesem Wettbewerb angetreten und konnten gleich einen der begehrten Preise mit in die Landeshaupt bringen.
Die Malteser richten diesen Wettbewerb alle zwei Jahre aus. Dabei treten die besten Helfer der einzelnen Gruppierungen gegeneinander an und messen ihre Fähigkeiten untereinander. Der Wettkampf umfasst die Bereiche Erste-Hilfe und Sanitätskunde. Eine unparteiische Jury bewertet die geleistete Arbeit anhand realistisch dargestellter Unfallszenarien, die von den Rettern abgearbeitet werden.
Erstmals dabei sind in diesem Jahr die Malteser Schulsanitäter des Theresianums Mainz. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe von Schülerinnen und Schüler mit der Qualifikation zum Sanitätshelfer im Malteser Hilfsdienst. Diese Schulsanitäter stellen während der Schulzeiten am Theresianum die medizinische Erstversorgung für Schüler und Lehrer sicher.
Die diesjährige Versammlung aller ordentlichen (d.h. aktiven und passiven) Mitglieder findet am 18. Dezember 2010, voraussichtlich um 14 Uhr in der Stadtgeschäftsstelle (Ausbildungsraum der neuen Malteser-Rettungswache) statt.
Eine schriftliche Einladung wird einige Wochen vorher an alle Mitglieder versendet.
...die andere in Notfallhilfe ausbilden möchten und
Als Ausbilder
Interesse?
Kontakt: ausbildung@malteser-mainz.de
Tel. 06131/2858-332
Ansprechpartner:
Andreas Trog